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Ninos_Assyrian Hero Member


Anmeldung: 07.05.2007 Beiträge: 1607
Wohnort: Berlin

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Hallo Freunde,
hab das auch grade erst erfahren.
Heute läuft auf dem Sender 3Sat eine Reportage über die Christen aus dem Irak um 19.20 Uhr.
Hier kann man auch was dazu lesen.
http://www.3sat.de/
-Unten ist eine Art Programmübersicht, dort auf Kulturzeit klicken und dann sieht man es auch schon.
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Zuletzt bearbeitet von Ninos_Assyrian am 23.04.2008 - 17:31, insgesamt 4-mal bearbeitet
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ChaldeanBoy Redakteur


Anmeldung: 10.11.2006 Beiträge: 6812

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Hmmm , ich sehe nichts im Programm
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_________________ null toleranz gegen Rassismus
Islam Terror im Irak
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Ninos_Assyrian Hero Member


Anmeldung: 07.05.2007 Beiträge: 1607
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_________________ O Khabour Nara gabara, Sawi le u Kauso chwara...!
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ChaldeanBoy Redakteur


Anmeldung: 10.11.2006 Beiträge: 6812

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So jetzt hab ich gefunden >>
Leben in Angst
Christen im Irak werden verfolgt und bedroht
Wer das Wort "Christenverfolgung" hört, denkt sofort an historische Begebenheiten: an das Römische Reich, an biblische Erzählungen. Doch soweit müssen wir gar nicht zurückgehen. Seit 2007 erleben wir im Irak eine neue, schlimme "Säuberungswelle". Die Regierung ist machtlos. Hilfe muss von außen, durch die internationale Weltgemeinschaft, kommen. Man will den politisch verfolgten Christen aus dem Irak so schnell wie möglich Asyl gewähren.
Die Mandäer sind eine der ältesten noch existierenden gnostischen Religionsgemeinschaften. Ihre Lehre geht zurück auf Johannes den Täufer. Die Ruhe und die friedliche Atmosphäre, in der sie leben, täuschen jedoch darüber hinweg, dass diese Menschen verfolgt und mit dem Tode bedroht sind. Ihre Mitglieder im Irak werden gezwungen, zum Islam zu konvertieren, sie werden aus ihren Häusern, ihren Ämtern und Berufen vertrieben. Wer sich weigert, wird auf offener Straße umgebracht. Auf den Schutz ihrer Religion durch die eigene Regierung können sie sich nicht berufen. Aber nicht nur diese Minderheit im Irak ist einer unvorstellbaren ethnischen und religiösen Säuberung ausgeliefert. Im Irak findet seit 2007 eine der größten Christenverfolgungen der Gegenwart statt: Priester werden ermordet, Kirchen zerstört, Menschen sind auf der Flucht. Mehr als die Hälfte der Christen im Irak halten sich in den Nachbarländern Syrien und Jordanien auf. Viele sind in den als sicher geltenden Norden, nach Kurdistan, geflohen, doch selbst da sind sie in Gefahr.
Riesiger Vernichtungsfeldzug
Es hat lange gedauert, bis die Öffentlichkeit ihre Hilferufe überhaupt wahrgenommen hat, trotz eindringlicher Appelle der "Gesellschaft für bedrohte Völker" und den im Exil lebenden Betroffenen selbst. Ein Kongress in Frankfurt am Main hat jetzt das ganze Ausmaß des Vernichtungsfeldzuges durch die Extremisten im Land zur Sprache gebracht. Zum ersten Mal kamen die Vertreter der betroffenen Minderheiten zusammen, um ihre Situation darzustellen, und eine gemeinsame Lösung zu finden. Adu Babar Al Scheich, Vertreter der "Jesiden", erklärt: "Unter der Schirmherrschaft der 'Gesellschaft für bedrohte Völker' wollen wir einen Ausschuss aller religiösen und ethnischen Gruppierungen gründen, um mit einer Stimme ein föderales System zu fordern, der auch unsere Interessen vertritt und uns Autonomie und Sicherheit garantiert."
Die derzeitige irakische Verfassung bietet keinerlei Schutz für religiöse und ethnische Minderheiten. Turkmenen, Christen, Armenier, Mandäer oder Jesiden, um nur einige der Minderheiten zu nennen, sie alle wollen ihren Platz in einer muslimisch geprägten Gesellschaft behalten. Dazu brauchen sie Hilfe, doch wie kann die aussehen?
Zerstörung, Leid, Fanatismus
Der Irak gilt als eines der ältesten Zentren des Christentums. Noch immer wird hier die aramäische Sprache gepflegt, die Sprache, in der auch Jesus gesprochen hat. Es ist das Land der Bibel und der Geschichten, die wir vielleicht in unserer Kindheit gehört haben. Ein Land, das wir aber ganz anders kennenlernen: Es sind Bilder der Zerstörung, des Leids, von Fanatismus und Hoffnungslosigkeit. "Wir lassen uns von der Gewalt nicht vertreiben. Wenn sie eine Kirche zerstören, bauen wir eine neue auf. Wir geben unseren Glauben nicht auf. Wir waren in der Kirche, als eine Bombe explodierte, haben gebetet und um Gottes Segen gefleht und zwar für alle Iraker, ohne irgendeine Ausnahme." Die Stimme der Frau, die das sagt, ist mutig, in einer Situation, in der die Zerstörung überall wütet, gibt sie ihre Würde nicht auf und bekräftigt den Wunsch, sich nicht vertreiben zu lassen.
"Unglücklicherweise können wir der Lösung der Bundesregierung nicht zustimmen, denn dieser Vorschlag löst die Probleme nicht", sagt Pfarrer Emanuel Youkhana. "Tatsächlich wird diese Lösung nur noch mehr Leid bringen. Wir können das wirklich sagen. Warum, das ist die Frage, und ich will sie Ihnen ganz ehrlich beantworten. Am ersten Tag, wenn die deutsche Botschaft, nicht etwa Einwanderungs-Visa ausgibt, sondern allein schon die Bewerbung für die Registrierung an zehn Personen, wird das dazu führen, dass unmittelbar danach 100 weitere Personen einen Flüchtlingsantrag stellen werden. Und das ist eine absolut negative Botschaft."
Das Land wird ausbluten, religiöse Kulturen von Jahrtausende alter Tradition werden verschwinden, weil die Heimat verlorengeht, eine Rückkehr unvorstellbar scheint. Rettung auf Zeit bedeutet aber immer auch Verlust der Erinnerung und Zerstörung der eigenen Kultur.
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ChaldeanBoy Redakteur


Anmeldung: 10.11.2006 Beiträge: 6812

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Abo AJM-Vorstand


Anmeldung: 09.02.2007 Beiträge: 5679
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| hey leute wer hats angeschaut
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ASSYRIA IS ALIVE AND WILL NEVER DIE
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Ninos_Assyrian Hero Member


Anmeldung: 07.05.2007 Beiträge: 1607
Wohnort: Berlin

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Ich
Es war ja doch eigentlich ganz gut, da hat einer geredet der war echt gut, ein Deutscher...hab sein Namen aber leider vergessen
War zwar ein bisschen kurz und nicht sehr genau, aber trotzdem informativ für die Leute die gar keine Ahnung von dem Thema haben.
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AssyrianEyezzz Hero Member


Anmeldung: 15.08.2007 Beiträge: 622
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| Kommt keine Wiederholung oder so?
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