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hier könnt ihr die assyrische könige vorstellen wer sind sie was haben sie gemacht und und und.........................
ich fang erst mal an und mit hammurabi
Hammurapi bzw. Hammurabi (nach der mittleren Chronologie * 1792 v. Chr.; † 1750 v. Chr.) war der 6. König der ersten Dynastie von Babylon und König von Sumer und Akkad. Er war einer der bedeutendsten altorientalischen Herrscher.
Hammurapi verfügte über ein ausgeklügeltes Netz von Botschaftern und Agenten in allen wichtigen Stadtstaaten. So konnte er durch gezielte Bündnisse gefährliche Gegner politisch und militärisch isolieren, um sie dann mit seinem 30 000 Mann starken Heer einzunehmen. Obwohl er zu Beginn seiner Regentschaft nur ein kleines Gebiet hatte, konnte er während seiner Herrschaft seinen Einfluss über große Teile Mesopotamiens ausweiten. Seinem Reich war aber keine lange Lebensdauer vergönnt. Schon während der Regierungszeit seines Sohnes Samsuiluna (1749 v. Chr. – 1712 v. Chr.) kam es zu Unruhen in Südmesopotamien, und an den Grenzen erschien ein neues Volk, die Kassiten. Aus westlicher Richtung drangen fast gleichzeitig die Hethiter vor, die sich aber nach anfänglichen Erfolgen wieder zurückzogen. Die Kassiten lösten schließlich die Hammurapi-Dynastie ab. Damit endete die altbabylonische Epoche in Mesopotamien.
Berühmt geworden ist Hammurapi jedoch für die älteste vollständig erhaltene Rechtssammlung, den Codex Hammurapi. Dieser umfasste einen Prolog, die 282 Gesetzesparagraphen und den Epilog, aufgezeichnet wurde er unter anderem auf einer ca. 2,25 m hohen Stele (ein freistehender Pfeiler) aus Diorit. Diese Stele wurde 1902 bei Ausgrabungen in Susa gefunden. Ihr ursprünglicher Standort ist unbekannt, vermutlich wurde sie von einem Eroberer aus einer babylonischen Stadt geraubt. Die Stele von Susa befindet sich heute im Louvre in Paris. Eine Kopie kann im Pergamonmuseum in Berlin besichtigt werden.
Hammurapis Rechtssammlung war keineswegs einzigartig. Bereits 300 Jahre zuvor schuf der sumerische König Urnammu ein ähnliches Werk, und 100 Jahre vor Hammurapi ließ Lipitschar, König von Isin, ebenfalls eine Stele beschriften. Beide Werke sind jedoch nur fragmentarisch erhalten. Hammurapis Schriften wurden jedoch vielfach aufgezeichnet. In der Bibliothek des Assurbanipal in Ninive hat sich eine Abschrift auf Tontafeln erhalten. Jedoch lassen sich keine Einflüsse auf andere Rechtskreise nachweisen. Die allgemeine Hochschätzung galt nicht dem Recht, sondern dem literarischen Kunstwerk.
Bedeutung des Namens
Der Name Hammurabi setzt sich zusammen aus den akkadischen Begriffen hammu(m) und rabi'u(m). hammum hat die Bedeutungen „Familienoberhaupt, Familienvater“, „väterlicher Onkel“ oder „Grossvater“. rapi'um bedeutet „Heiler“ und ist vom Verb rapûm (heilen) abgeleitet. Der Name Hammurapi kann demzufolge als „heilender Vater“ (seines Volkes) verstanden werden .
Gesetzgebung
Hammurabi führte sehr strenge Gesetze ein, z. B.: § 3 Wenn ein Bürger als Zeuge auftritt und seine Worte nicht beweisen kann, so soll er, wenn es eine Rechtssache um Leben und Tod ist, sterben. § 195 Wenn ein Sohn seinen Vater schlägt, so soll man ihm seine Hand abhacken. § 196 Wenn ein Bürger das Auge eines Bürgers zerstört, so soll man sein Auge zerstören.
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assurbanipal
(bibl.Name), Aššur-bani-apli (assyrisch) war von 668 v. Chr. bis 626 v. Chr.[1] König von Assyrien (griechisch: Sardanapal).
Als Assurbanipal 626 v. Chr. starb, ging das assyrische Reich nach 17 Jahren, die mit Thronfolgekämpfen und der Eroberung durch Meder und Babylonier gekennzeichnet waren, zugrunde.
Assurbanipal als Bauherr mit Korb
leben
Als jüngerer Sohn Assurhaddons ursprünglich für die Herrschaft über Babylon bestimmt, hatte er eine sorgfältige literarische Erziehung genossen, durch die er sich vor allen anderen Assyrerkönigen auszeichnete. Es gibt Berichte, dass Assurbanipal der illegitime Sohn Tiglat Assurs, Bruder von Assurhaddon und dessen Frau Assurhammat (Assurhaddons Frau) war.
Assurbanipal ließ in Ninive eine bedeutende Sammlung von Keilschrifttafeln zusammentragen, die didaktische, literarische und religiöse Texte umfasste. Seine Residenzen ließ er mit prächtigen Reliefs schmücken, die Kriegs-, Jagd- und Alltagsszenen aus dem Palastleben darstellten.
Assurbanipal versuchte, die Kontrolle über ganz Ägypten zu erreichen, drang bis 651 v. Chr. in das südlich gelegene Theben vor, das er zerstörte, und plünderte Susa, die Hauptstadt Elams.
Sein Bruder Schamasch-schum-ukin wurde, wie von Assurhaddon festgesetzt, König von Babylon. Er rebellierte mit der Unterstützung der Aramäer, Elamiter und Araber. 647 v. Chr. unterwarf Assurbanipal nach vierjährigen Kämpfen Babylonien.
Archivkammern im Palast
Archivkammern im Palast
Schamasch-schum-ukin verbrannte in den Ruinen seines Palastes. Dieser Frevel gegen das religiöse Herz von Mesopotamien dürfte Assurbanipal aber letztlich die Herrschaft gekostet haben. Lydien unter Gyges hat ihm gehuldigt. Mit Urartu pflegte Assurbanipal freundschaftliche Beziehungen; auch mit den Skythen hielt er Freundschaft. Nach einem Aufstand brachte er Manna wieder unter assyrische Kontrolle. Nach der Eroberung Elams, etwa 636 v. Chr. brechen die Nachrichten über seine Regierungszeit ab. Er scheint sich damals von den militärischen Geschäften abgewandt zu haben und mehr literarischen und künstlerischen Neigungen nachgegangen zu sein.
Die von ihm angelegte große Bibliothek hat noch der modernen Assyriologie unschätzbare Dienste geleistet, da der Fund dieser Tontafelbücherei in Kujundschik, dem alten Ninive, der Assyriologie die Grundlagen für ihren weiteren Ausbau lieferte. In allen Städten Babyloniens wie Assyriens hat Assurbanipal eine reiche Bautätigkeit entfaltet. Am wichtigsten sind der Ausbau eines alten und die Errichtung eines neuen Palastes in Ninive. Den Griechen, denen er unter dem Namen Sardanapal bekannt wurde, galt er als das Urbild eines Schwelgers, was den geschichtlichen Tatsachen wenig entspricht.
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xxsanhoxx AJM-Vorstand


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Hast du auch Quellen ahuno oder schreibs das selber hin ?
Im englischen Wikipedia gibt es da ganz ausgereifte Rubriken über Assyrer - Assyrien
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_________________ Ett´ir Bar Othur
"Frage nicht was dein Land für dich tun kann, sondern was du für dein Land tun kannst! -
Lë mshaylët mën athrox kibe soyamlox - mshayël mën hat kibox saymët l athrox!"- John F. Kennedy
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| also ich kenn das alles und kann es selber schreiben aber ne kannste sagen dass meine quelle ist wekipedia und viele verschiedene arabische seiten
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ASSYRIA IS ALIVE AND WILL NEVER DIE
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Sanherib
Sanherib, assyrisch Sîn-aḫḫe-eriba, war von 704 v. Chr. bis 681 v. Chr. [1] assyrischer König (geb. ca. 745 v. Chr.; † 681 v. Chr.) und Sohn Sargons II..
Der [size=Schriftgröße]akkadisch[/size]-assyrische Name Sîn-aḫḫe-eriba bedeutet: Der Gott Sîn ersetzte mir die Brüder. Es handelt sich um einen sogenannten Ersatznamen, der zum Ausdruck bringt, dass vor seiner Geburt Brüder gestorben sind, die der Gott durch seine eigene Geburt ersetzt. Die im deutschen verwendete Namensform Sanherib ist aus dem Hebräischen der Bibel übernommen worden. Luther überträgt Sennacherib, angelehnt an die Wortform der Septuaginta Σενναχηριμ (Sennacherim).
Leben Sanheribs
3. Feldzug
Nachdem er 703 v. Chr. ein Aufstand der Babylonier unterdrückte, unternahm er im Jahr 702 v. Chr. seinen 3.Feldzug.[2] Zunächst zog er nach Hatti (Syrien) und weiter Richtung Aram bzw. an die Küste in die Region von Sidon. König Luli aus Sidon hatte mit einigen Fürsten des Umlandes einen Aufstand gegen die assyrische Beherrschung gewagt, floh aber bei Ankunft von Sanherib. Die Herrschaft über Sidon wurde dann Tabal/Tubal übertragen. Die Könige Abdiliati (Arwad), Urumilki (Byblos), Mitinti (Aschdod), Pudu-ilu (Bit Ammana), Kamosch-Nadbi (Moab), Ajaram (Edom), Minechem (Samsimuruna) erneuerten das Bündnis mit Assyrien, ebenso die Könige des Landes Amurru. Zwei aufständische Länder hatten die Gegenwehr aber noch nicht aufgegeben: Askalon und Juda. Zuvor hatte Hiskija König Padi aus Ekron in Gefangenschaft genommen, der weiter den Bündnispartner Assyrien unterstütze. Nach dem Sieg über König Sideqa/Zideqa (Askalon) wurde Hiskija (Juda) gemäß Sanheribs Aussagen "gleich einem Vogel im Käfig in seiner Residenz Jerusalem (Ursalimmu) eingeschlossen". Hiskija ergab sich nach einer längeren Belagerung und heftigen Kämpfen im Umland.
Für das Königreich Juda war es eine folgenschwere Niederlage: Es erfolgte eine umfangreiche Deportation nach Assyrien von Mitgliedern des Königshauses, Teilen der Bevölkerung und des Viehbestandes. Als Beute wurden 30 Talente Gold und 800 Talente Silber aus Jerusalem nach Assyrien verschleppt. Außerdem wurden weite Teile des Landes Juda den Stadtstaaten Aschdod, Ekron und Gaza gegeben. Das Königreich Juda blieb nur noch in seinem Kernland (Region Jerusalem/Umland) bestehen. Padi wurde wieder in Ekron als König eingesetzt.[3] In der Folgezeit wurde die Oberherrschaft Assyriens von Hiskija anerkannt und Tributzahlungen nach Ninive erbracht. Die von Assyrien erwähnten Kriegsgeräte wurden zwischenzeitlich bei archäologischen Ausgrabungen in der Region Lachisch entdeckt. In der Bibel (2. Könige 18-19) wird die Belagerung Jerusalems dagegen als Niederlage der Assyrer dargestellt.
Der biblische Bericht, der mit einer Unterstützung Hiskijas durch Taharqa in Verbindung gebracht wird, kann ebensowenig bestätigt werden, wie die Mäuseplage im Bericht von Herodot sowie die Erwähnung des jüdischen Geschichtsschreibers Flavius Josephus, der in diesem Zusammenhang den Babylonier Berossos zitiert: Als nun Senacherib von dem Zuge gegen Ägypten nach Jerusalem zurückkehrte, fand er, dass die unter Rapsakes zurückgelassenen Truppen schwer an der Pest litten. In der ersten Nacht, da er gemeinsam mit diesen Truppen die Belagerung weiterführte, tötete die Seuche in seinem Heere hundertfünfundachtzigtausend Mann samt ihren Führern und Hauptleuten.[4] Sanherib gewann in der Schlacht bei El-Theke und Tamna, nahm die ägyptischen Prinzen und die nubischen Wagenkämpfer gefangen. Herodot, wie auch Berossos, verwechselte in seiner Erzählung die Mäuseplage den ägyptischen König Sethos mit Schabaka.
5.Feldzug
Dieser Feldzug führte Sanherib 697 v. Chr. in die Städte am Berg Nippur (östlich von Cizre am Oberen Tigris); danach zur Stadt Ukku im Grenzgebiet von Urartu, die zerstört und geplündert wurde.
6. Feldzug
696 v. Chr. führte Sanherib seinen 6. Feldzug mit einer logistischen Meisterleistung durch. Mit den in Ninive und Til Barsip gebauten Schiffen fuhr er stromabwärts zum persischen Golf, um dann von dort in einem schnellen Angriff Elam zu überraschen.
Zerstörung der Stadt Babylon
689 v. Chr. erfolgte ein vernichtender Angriff auf Babylon. Der Lauf des Euphrat wurde danach über die Stadt Babylon geleitet. Ob hinter dieser Bestrafungsaktion ein persönliches Rachemotiv zu suchen ist, welches mit der Ermordung Sanheribs Sohnes Aschschur-nadin-schumi im Jahr 694 v. Chr. in Verbindung gebracht werden kann, wird kontrovers diskutiert.
Er eroberte die Festung Adumutu und nahm Iskallatu, die Königin der Araber gefangen.
Bauten
Unter Sanherib wurde Ninive im Norden von Mesopotamien zur Hauptstadt, er ließ die Stadt mit Kanälen, Tempeln und Palästen, von denen der am Tigris und Khosr gelegene Südpalast von den assyrischen Bauwerken das größte ist, ausstatten.
Tod Sanheribs
Zum Tod von Sanherib im Jahr 681 v. Chr. liegen verschiedene Übersetzungen mit unterschiedlicher Schilderung vor:
* Sanherib wurde von zweien seiner Söhne ermordet: "Sie empörten sich ... / Um die Königsherrschaft auszuüben, töteten sie Sanherib"
* Am 20. Tebet wurde Sanherib bei einem Aufruhr von seinem eigenen Sohn getötet..
* In der biblischen Erzählung wurde Sanherib von Adrammelech und Sarezer ermordet; beide Söhne flohen nach der Tat nach Urartu.
Gesichert ist die Erkenntnis, dass der älteste Sohn Aschschur-nadin-schumi im Jahr 681 v. Chr. nicht mehr lebte. Der zweitälteste Sohn ist mit Namen Urdu-Mullissu bekannt. Ob Asarhaddon selbst an der Tötung beteiligt war, kann nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
Nachfolger des Sanherib wurde Asarhaddon.
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Asarhaddon (bibl. Bezeichnung) bzw. assyrisch Aššur-aha-iddina ist der Name eines assyrischen Königs von 680 v. Chr. bis 669 v. Chr. [1]
und bedeutet: Aššur hat mir einen Bruder gegeben. Er ist der jüngste Sohn Sanheribs und der aramäischen Königin Naqi'a/Zakitu.
Quellen
Als Quellen zur Geschichte der Regierung Asarhaddons stehen die königlichen Inschriften, die Eponymenlisten, Teile des assyrischen Staatsarchivs, die sich in Niniveh erhalten haben, Chroniken, Staatsverträge, die sogenannten "Gottesbriefe", Orakeltexte (besonders in der letzten Teil seiner Regierungszeit) und Verwaltungsurkunden zur Verfügung.
Sieben Briefe des Kronprinzen Assurbanipal an seinen Vater sind erhalten, wie auch vier seines Bruders Šamaš-šum-ukin und drei seines Bruders Šamaš-metu-uballit und einer von der Prinzessin Šerua-eterat, die sich mit ihrer zukünftigen Stiefmutter Libbali-šarrat nicht sonderlich gut verstanden zu haben scheint. Es sind keine Briefe der Provinzstatthalter überliefert, vermutlich wurden sie bereits in aramäisch auf Papyrus geschrieben und blieben daher nicht erhalten.
Leben
Als Kronprinz nahm Asarhaddon an Kämpfen in Bit–Hamban gegen die Kimmerer teil. König Sanherib wurde 681 v. Chr. ermordet; ob Asarhaddon hinter der Tat stand, ist unklar; tatsächlich musste er in einem sechswöchigen Bürgerkrieg seinen Anspruch gegen seine Brüder mit Gewalt durchsetzen.
Die Nachfolge in der Herrschaft wurde unter anderem über Verträge mit den Vasallen geregelt. So schloß Asarhaddon mit den Königen der Meder einen Vertrag, dass sie seinen Sohn Assurbanipal "den Kronprinzen vom Nachfolgehaus" an seiner Stelle als König anerkennen sollten, und Schamasch-šum-ukin als König von Babylon. Sie sollten:
* ihn schützen, im Felde und innerhalb der Stadt
* ihm aus ganzem Herzen guten Rat erteilen
* einen guten Weg für seine Füße bereiten
* seine Brüder nicht gegen ihn unterstützen
* ihm alle bösen Worte gegen ihn zutragen, sowohl aus dem Munde seiner Familie, der Beamten und Eunuchen wie auch des Volkes (der Schwarzköpfigen)
* keine Verträge mit seinen Feinden schließen
* auch seinen Söhnen ergeben sein
* den Text dieser Vertragstafel nicht ändern oder versuchen, diese zu vernichten
Der Vertrag wird mit den üblichen Selbstverfluchungen bekräftigt. Wer ihm zuwiderhandelt soll (unter anderem)
* kein hohes Alter erreichen
* Anu möge sie mit Schlaflosigkeit, Trübsal und Krankheit schlagen
* Sin möge sie mit Aussatz schlagen
* Schamasch möge sie blenden
* Ninurta möge sie mit seinen Pfeilen niederstrecken, ihr Blut möge die Steppe füllen
* Ein Fremder möge den Schoß ihrer Frauen besitzen, ihre Söhne mögen sie nicht beerben
* Adad, der Deichgraf des Himmels möge ihr Land überfluten
* etc.
Der Eid wird mit dem Opfer eines Mutterschafes bekräftigt, und das Schicksal des Schafes magisch (und sehr ausführlich) mit dem der Eidbrüchigen gleichgesetzt.
Kriege
Gewöhnlich zogen die assyrischen Könige jedes Jahr zu Feldzügen aus. Jahre, in denen der König "im Lande blieb", gelten gewöhnlich als Zeichen innerer Unruhen. Jedoch konnte auch der Rab-šarri Feldzüge leiten. Der König leitete gewöhnlich die Schlacht von einem Hügel aus, während seine Adeligen (rabiu) die Truppen in die Schlacht führten. Aus einem Brief an Asarhaddon (83-1-18,861) geht jedoch hervor, dass Asarhaddon seine Truppen teilweise auch persönlich anführte. Der (unbekannte) Verfasser des Briefes rät jedoch von einem solchen Vorgehen ab. Feldzüge Asaraddons:
* 676 gegen Sidon
* 675 gegen Babylon
* 673 Feldzug gegen Schubria
Zunächst besiegte er die Dakkuri und Gambulu, Nomaden im südlichen Mesopotamien. Um 680 v. Chr. besiegte König Asarhaddon dann ins Land eingedrungene Kimmerer, ein nomadisierendes Reitervolk, bei Hubušna. Sie bezwangen anschließend Phrygien und verursachten Verwüstungen in Lydien. 677 v. Chr. wurde der König von Sidon, der sich gegen die assyrische Herrschaft erhoben hatte, besiegt und enthauptet. Seine Stadt wurde verwüstet und dann als "Hafen des Asarhaddon" wieder aufgebaut, während die phönizische Bevölkerung nach Assyrien deportiert wurde. 676 v. Chr. folgte ein erfolgreicher Feldzug ins Taurus-Gebirge. Unterdessen musste Assyrien auch die Mannäer an der Nordgrenze abwehren, ebenso die Meder unter ihrem König Khschathrita im Osten. Assyrische Vorstöße reichten offenbar bis in die Gegend des heutigen Teheran. Das Zagros-Gebirge wurde durch eine Reihe von Festungen gesichert. Melitene (assyrisch: Meliddu) wurde im Jahr 675 v. Chr. (erfolglos) belagert. Im selben Jahr wurde im Süden Mesopotamiens ein gegen die Stadt Sippar gerichteter Einfall der Elamiter zurückgeworfen. Es folgte ein assyrischer Vorstoß in das Land Bazu, wohl an der Nordküste des Persischen Golfs, den Quellen nach jedenfalls eine ausgetrocknete Landschaft.
671 v. Chr. stieß Asarhaddon schließlich nach Ägypten vor und schlug dessen König Taharqa. Memphis wurde eingenommen und Taharqa musste nach Oberägypten fliehen. Asarhaddon legte sich nun den Titel "König von Musur, Patros und Kusch" zu und kehrte mit reicher Beute heim. Sobald er aber Ägypten verlassen hatte, erhob sich das Land gegen die Invasoren. Darum kehrte Asarhaddon wieder nach Ägypten zurück, ohne aber des Aufstandes Herr werden zu können. Er starb überraschend in Harran in Syrien.
Als der älteste Sohn von Asarhaddon starb, wurde Assurbanipal von 672-669 Kronprinz. Er war mit Libbali-šarrat verheiratet und folgte seinem Vater auf dem Thron.
über asrhaddon folgt noch
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Asarhaddon führte, wie alle vorderasiatischen Könige, die über andere Könige herrschten, den Titel Großkönig (Sarru rabû šarru), außerdem nannte er sich:
* König von Assyrien
* König des Weltreichs (šar-kiššati)
* König der vier Weltufer (Sar kibrât erbetti)
* der erste aller Könige
* König von Sumer und Akkad (mât Sumeri u Akkadiki)
* Statthalter von Babel (šakkanak Bâbìliki)
* König von Babel
* König von Karduniaš
* König der Könige von Ägypten
* König von Kuš
* König von Patros
* König von Subartu
* König von Amurru
* König der Könige von Tilmun, Makan und Meluhha
* Statthalter des Enlil
* Priester des Aššur
* treuer Hirte
* Liebling der Großen Götter
* Sohn Sanheribs, Sohn von Sargon
* teurer Sproß von Baltil
* königlicher Nachkomme des Bêl-bani
Unter den Göttern, die Asarhaddon in seinen Inschriften anführt, tauchen vor allem Aššur, Ninlil (der, wie Aššur, seinen Schirm über ihn ausgebreitet hat), Šamaš, Marduk (der Oberrichter der Götter), Bêl und Nabû (der Schreiber des Alls) auf, ferner Nudimmud (der weiseste unter den Göttern), Sin (der Herr der Krone), die Ištar von Arbela, die Ištar von Niniveh, Nergal, Sarpânîtu (besonders in Babylon, Eru'a), Ninurta, Gušea, Bêltiia, Šarur und Šargaz, Aa, Irnini, Agušea, die Šebeti, und Enlil.
Hof
Als Kronprinz hatte Asarhaddon einen Palast in Guzana oder lebte im Palast der Nachfolge (bît ridûti). Als König benutzte er die königlichen Paläste in Niniveh und Kalach. Der Zugang zum königlichen Palast war genau geregelt. In den Texten des Staatsarchs aus Niniveh gibt es eine Liste, die 14 berechtigte Personen aufführt, darunter den königlichen Schreiber und Mitglieder seiner Familie und den Oberschreiber, Zer-Issar, den Anführer der öffentlichen Arbeiten (rab pilkāni) und die Höflinge Musurayu und Arbayu. Sein Ober-Schreiber war Nabû-zehr-lešir, der aus einer berühmten Familie von Schreibern kam, ab 672 dessen Sohn Issar-šumu-eresch, der vorher Oberschreiber gewesen war. Sein Stellvertreter war Kanunayu. Der Schreiber erledigte nicht nur die Korrespondenz, sondern hatte auch die Funktion eines Finanzministers. Majordomus (rab bēti) war ebenfalls ein hohes Hofamt. Sowohl der König als auch die Königin und die Kronprinzen hatten einen rab bēti Auch der Ober-Eunuch war ein wichtiges Hofamt. So ist Milki-nuri, der Obereunuch der Königin, namentlich bekannt. Das Amt des königlichen Schirm-Trägers scheint zunächst wenig distinguiert, aber der Inhaber hatte immer das Ohr des Königs.
Der König und die Königin unterhielten getrennte Hofhaltungen. Wie ein Schreiben aus dem Staatsarchiv belegt, konnte auch ein Diener aus dem Palast der Königin nicht ohne weiteres Zutritt zum königlichen Palast erlangen. Ob die Königin-Mutter einen eigenen Haushalt unterhielt, ist unklar, es gibt jedoch Texte, die einen "bet ummi šarri" erwähnen. Die Königin hatte auch einen Palast in Kilizi.
Familie
Seine Mutter war die einflussreiche Aramäerin Na'qia (Zakutu). Ihr Schreiber war Issar-duri. Sein jüngerer Bruder, Assur-nadin-šumi, war von Sanherib 700 als König von Babylon eingesetzt worden, wurde aber auf Betreiben gewisser Sterndeuter von seinen Untertanen an die Elamiter ausgeliefert. Asarhaddon war mit Ešara-hammat verheiratet, der Mutter von Assurbanipal und Šamasch-šum-ukin. Sie verstarb im Februar 672. Es ist unbekannt, ob er erneut heiratete. Kinder:
* Assurbanipal
* Schamasch-schum-ukin
* Šamasch-metu-uballit, der dritte Sohn
* Prinzessin Šerua-eterat
* zwei weitere Töchter waren mit ausländischen Herrschern verheiratet, eine vielleicht mit Scheschonq (692)
Außer der Königin hatte der König scheinbar auch einen Harem aus Sklavinnen. So wird berichtet, daß nach der Eroberung von Memphis Jungfrauen aus Kusch im königlichen Palast untergebracht wurden. Eine Gleichsetzung des Palasts der Königin mit dem Harem scheint aber unangebracht.
Verwaltung
Die wichtigsten Städte des Reiches, in Assyrien selber wie den unterworfenen Ländern, wurden von Statthaltern verwaltet. Einige davon sind namentlich bekannt:
* Statthalter von Nippur: Illil-bani
* Statthalter von Uruk: Nabû-ušabši
* Statthalter von Guzana: Šamaš-emuranni und sein Stellvertreter Palti-Ia'u und der Buchhalter Niri-Ia'u
* Statthalter von Gambulu: Bel-iqischa, der unter Assurbanipal 664 rebellieren sollte
* Statthalter von Ur: Ningal-idina
* Statthalter des Meerlandes: Nabû-zêr-kitti-lîšir, Sohn des Marduk-Apla-Iddina I., nach ihm sein Bruder Na'id-Marduk, später wird Bel-ibni als militärischer Kommandeur des Seelandes erwähnt
* Köng von Borsippa: Nabû-šsallim, Sohn des Balasu (von Asarhaddon eingesetzt, nachdem er den König von Bit-Dakkuri aus Borsippa vertrieben hatte)
Asarhaddon ermutigte seine Untertanen dazu, sich im Falle des Verrats assyrischer Interessen oder einer Verschwörung gegen den König direkt an ihn zu wenden, und in der Tat sind zahlreiche Briefe erhalten, die den König vor Verschwörungen warnen oder Übertretungen von Amtsinhabern melden, darunter auch mehrere anonyme Briefe. Außerdem hatte er in den wichtigsten Städten spezielle Agenten (qēpu), die ihm persönlich über die Aktivitäten der Einheimischen, aber auch der assyrischen Statthalter berichteten:
* In Babylon war sein königlicher Agent der gelehrte Mar-Issar (671-669)
* Aufsicht über die nördliche Mittelmeerküste hatte Itti-Šamaš-balatu, Er berichtet über die illoyalen Aktivitäten von Ikkilû, dem König von Arwad, aber auch darüber, daß einige Assyrer systematisch versucht hätten, ihn einzuschüchtern. Ikkilû, König von Arwad hatte versucht, Schiffe daran zu hindern, assyrische Häfen anzulaufen und bevorteilt Händler, die direkt mit ihm verkehren. Er soll auch Händler getötet haben, die in assyrische Häfen einliefen, ihre Boote beschlagnahmt haben und Spione nach Assyrien geschickt haben.
* Die Aufsicht über die Beziehungen zu Elam lag seit 675 in der Hand von Nabû-ra'im-nišešu und Salamanu, die vermutlich in Der oder dem nahegelegenen Dunni-Šamash residierten. Einige ihrer Briefe an den Herrscher sind erhalten.
* Der Kronprinz Assurnasipal mit der Überwachung der Beziehungen zu Urartu beauftragt, das Land wurde also durchaus als ernstzunehmende Bedrohung wahrgenommen. Außerdem war Assurbanipal mit der Betreuung von Überläufern aus Mannai, Medien und Hubuškia betraut, also mit der Sammlung und Koordination von Nachrichten von der Nordfront.
Bauten
Asarhaddon baute die Stadt Babylon wieder auf, die von Sanherib zerstört worden war. Zugleich kümmerte sich Asarhaddon auch um den Ausbau Assurs, wo er den Escharra-Tempel erbauen ließ.
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Adad-nirari I. (auch Adadnirari I.) war ein assyrischer König der 5. Dynastie. Adad-nirari I. war Sohn und Nachfolger Arik-den-ilus auf dem Thron Assyriens.
Regierungszeit
mittlere Chronologie
1305-1274 v. Chr.
Gasche et al. 1998 1300-1270 Ultrakurze Chronologie
Inhaltsverzeichnis
Titel
Er nannte sich "Heiliger Herrscher", Oberster Richter, den Göttern genehm, Statthalter der Götter, erhabener Priester des Gottes Enlil, Herrscher, dem An, Assur, Šamaš, Adad und Ischate alle Herrscher zu Füßen werfen, Erweiterer der Grenzen, Vizekönig des Assur. Zum ersten Mal ist hier in der königlichen Titulatur ein unverkennbar militaristischer Zug zu erkennen, der die Betonung der Gunst der Götter unter den vorherigen Königen ablöst oder zumindest zurückdrängt. Auch wenn er seine Vorfahren wie Enlil-nirari und Assur-uballit I. erwähnt, werden nun deren militärische Erfolge in den Vordergrund gestellt. Auf einer Stele aus Assur nennt er sich König des Weltkreises, starker König, König von Assyrien.
Herrschaft
Aus seiner Zeit ist Korrespondenz mit den hethitischen Königen überliefert.
Adad-nirari rühmt sich der Siege über die Kassiten, Qutu, Lullumu, Subaru, Taidu, Shuru, Kahat, Amasaku, Nabula, Wassukanni, der Länder zwischen Rapiqu und Eluhat, über Karchemisch und das Turukku, Kudmuhu und seiner Verbündeten. Er besiegte auch die "Horden" der nomadischen Ahlamu, der Sutu, die sich schon unter Assur-uballit I. durch die Unterbrechung des diplomatischern Verkehrs mit Ägypten unbeliebt gemacht hatten, und der Jauru.
Adad-Nirari machte Hanigalbat zeitweise zu einem assyrischen Vasallenstaat. Es gelang Adad-nirari, Schattuara, den König von Hanilgabat gefangen nach Assur zu bringen und nur gegen das Versprechen jährlichen Tributes freizulassen. Nach dem Tode Schattuaras verbündete sich sein Sohn Wasaschattna mit den Hethitern, die ihm aber nicht zur Hilfe kamen, als Adad-nirari ihn angriff. Er rühmt sich, die königliche Hauptstadt Taidu und die Städte Amasaku, Kahat, Schuru, Nabula, Hurra, Schuduhu und Waschukanni eingenommen zu haben und den königlichen Schatz nach Assur gebracht zu haben. Taidu wurde verbrannt und mit Salz bestreut ("wörtlich: mit kudimmus eingesäht"), und auch Irridi zerstört. In Irridu wurden eine Frau von Wasaschattna, und seine Söhne und Töchter gefangen genommen und nach Assur gebracht. Sein Herrschaftsgebiet reichte nun vom Berg Kaschiari (Tur Abdin) und der Stadt Sudu, der Festung von Harranu bis zum Euphrat, und er zog die Einwohner von Hanigalbat zur Zwangsarbeit heran.
Adad-nirari I. kämpfte mit den babylonischen Kassiten unter ihrem König Nazi-Maruttaš, den er in Kar-Ischtar von Akarsallu/Urgasallu besiegte. Er erbeutete seine Standarte und sein Lager. Der Vorgang, wenn auch vermutlich nicht der entsprechende Ausgang, scheint auch in der Chronik P erwähnt worden zu sein, leider ist sie an dieser Stelle sehr schlecht erhalten. Adad-nirari schloß einen Vertrag mit dem babylonischen Herrscher Nazi-Maruttaš oder Kadašman-Turgu ab, der nur in Fragmenten erhalten ist. Er beschreibt die neue Grenzziehung, die von Pilasqi am östlichen Tigrisufer durch Arman von Akarsallu bis in die Berge von Lulume verlief.
Bauten
In Assur erbaute Adad-nirari das Stufentor von den Fundamenten an neu und stattete es mit Kalksteinplatten aus Ubase aus. Ferner erbaute er eine Uferbefestigung am Tigris vom Wa-scharru-Tor bis zum Tigris-Tor in der Unterstadt und verstärkte sie mit gebrannten Ziegeln und Kalksteinplatten. Er scheint auch eine weitere Uferbefestigung erbaut (Grayson 436), sowie einen Teil der Befestigung der Inneren Stadt, gegenüber der Zikkurat des Assur und die Lagerhäuser an dem Tor des An und Adad erneuert zu haben. Auch den Tempel der Ischtar, der auf Ilu-schuma zurückging, baute er wieder auf.
Nach einer Inschrift aus Assur erbaute er in den Ruinen von Taidu einen Palast und stattete ihn mit Stelen aus. Es ist jedoch nicht sicher, ob die beschriebenen Arbeiten jemals stattfanden. Die entsprechende Inschrift ignoriert die in einer anderen Inschrift beschriebene systematische Zerstörung der Stadt.
Eponyme
* Andarisina
* Assur-eresch, Sohn des Abbattu
* Assur-damiq
* Ana-Assur-qalla, ein Palastbeamter
* Itti-ili-aschamschu
* Scha-Adad-ninu
* Schulmanu-qarradu
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Yacoub AJM-Vorstand


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taudi sagi!
das durchlesen hilft bei langeweile in der arbeit...kanns bestätigen!
aber auch wenn ich keine langeweile hätte, danke fürs reinstellen
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Othuroyo Full Member


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Das ist sehr informativ danke dir.
Es schadet keinem Jugendlichen sich mal mehr mit seiner eigenen Geschichte zu befassen.
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Sargon II., von 721 v. Chr. bis 705 v. Chr. König des neuassyrischen Reiches und Namensgeber der Sargoniden-Dynastie .
Herkunft und Aufstieg
Sargon II. war der Nachfolger von Salmanassar V. Wie dieser war er offenbar ein Sohn Tiglat-Pilesers III.. Die Abstammung von Tiglat-Pileser geht aus einer Knauffliese hervor, in deren Inschrift Sargon als Sohn seines Vor-Vorgängers bezeichnet wird. Auch ist ein an Sargon gerichteter Brief erhalten, in dem der Schreiber Tiglat-Pileser als "Vater" des Königs bezeichnet. Beide Dokumente sind von F. Thomas besprochen worden.
Häufig geht man davon aus, dass er als Usurpator, also durch einen Umsturz, an die Macht kam. Da er seinem Vater nicht direkt in der Herrschaft nachfolgte, galt er zu dessen Lebzeiten sicher nicht als Thronerbe. Über die Umstände seiner Thronbesteigung berichtet ein Dokument, in dem Sargon alte Privilegien der Stadt Assur bestätigt. Darin heißt es, dass Salmanassar V. die alten Privilegien der Stadt missachtet habe, indem er ihren Bürgern Fronarbeit auferlegte. Deshalb habe ihn der Gott Enlil gestürzt und Sargon an seiner Stelle zum König erhoben. Das Dokument, das von H. W. F. Saggs publiziert und ins Englische übersetzt wurde, verrät nach R. Labat "nur allzu deutlich den Staatsstreich des Usurpators", "statt ihn zu verschleiern". Als kritisch gesichertes Minimum kann man dem Assur-Privileg immerhin entnehmen, dass Salmanassars Herrschaft gewaltsam endete - dies steht hinter der religiös verbrämten Rede, dass Enlil ihn gestürzt habe - und dass Sargon es war, der davon profitierte. Er stellt den Sturz Salmanassars als göttlich gewollt und damit rechtmäßig hin. So hat er ihn auf jeden Fall begrüßt, auch wenn er selbst an einem Umsturz gegen den Vorgänger nicht beteiligt gewesen sein sollte.
In jedem Falle musste er sich als Nachfolger Salmanassars gewissen Verdächtigungen ausgesetzt sehen und daher ein besonderes Legitimationsbedürfnis haben. So lässt sich der Name Sargon (akkadisch scharru kin = "Der König ist legitim" oder in neuassyrischer Zeit auch im Sinne von "legitimer König" verständlich), den der ursprünglich nicht zum König Bestimmte gewiss nicht von Geburt an trug, als Anzeichen dafür verstehen, dass Sargon II. bemüht war, "seine nach menschlichen Maßstäben gewiss nicht legale Thronfolge auch nach außen als dem Willen der Götter entsprechend und rechtmäßig hinzustellen" (W. v. Soden).
Abgesehen von der wörtlichen Bedeutung des Namens stellte sich Sargon II. mit dieser Benennung in die Tradition des Sargon von Akkad, von dem bekannt war, dass er nicht auf dem üblichen "legalen" Wege König geworden war. Sargon II. konnte sich also mit seiner zweifelhaften Thronbesteigung in die Tradition eines bedeutenden Vorbildes stellen.
Ein Dokument dafür, dass die Traditionen über Sargon von Akkad in der Zeit Sargons II. gepflegt und weitergeführt wurden, ist wohl die sogenannte Akkadische Sargonlegende, die von der niederen Herkunft Sargons von Akkad erzählt und davon, wie er durch die Liebe der Ischtar König wurde. Als solcher habe er Taten vollbracht, die für alle späteren Könige als maßgebendes Vorbild gelten. Die Textüberlieferung wie die sprachliche Fassung dieser Legende sprechen dafür, dass sie in neuassyrischer Zeit entstand; die Leistungen, die Sargon von Akkad zugeschrieben werden, scheinen eher zu Sargon II. zu gehören. Daher scheint auch dieses Dokument dafür zu sprechen, dass Sargon II. seine unregelmäßige Thronfolge durch Verweis auf Sargon von Akkad rechtfertigte. Auch passt der Umstand, dass es kurz nach seiner Thronbesteigung zu innenpolitischen Problemen kam, dazu, dass Sargons Herrschaftsantritt in eine instabile Zeit fällt, in der eine Usurpation gut vorstellbar ist.
Regierungszeit und Tod
Die Quellen für die vielen militärischen Unternehmungen Sargons, der sicher zu den Herrschern gehört, „die die meisten assyrischen Kriege geführt haben“ (Merrill 601), sind die (von A. Fuchs herausgegebenen) Königsinschriften, teilweise auch andere Quellen wie der Bericht über den "achten Feldzug" von 714, den W. Mayer herausgegeben hat. Für die Feldzüge lässt sich folgende Chronologie lässt sich aufstellen:
* 720 v. Chr.: Der Aufstand in Syrien wird niedergeschlagen, und die Ägypter werden bei Raphia geschlagen.
* 717 v. Chr.: Sieg über Karkemisch.
* 716 v. Chr.: Bau eines Stützpunktes an der ägyptischen Grenze; Schlacht bei Wadi al-Arisch
* 714 v. Chr.: Achter Feldzug gegen Urartu, Niederwerfung der Mannäer, Zerstörung der Hauptstadt von Urartu, Tuschpa, Plünderung von Musasir
* 711 v. Chr.: Ein neuer Aufstand in Palästina wird niedergeschlagen; das Land der Philister wird zur Provinz Asdod.
* 709 v. Chr.: Sieg über die sieben Königreiche der Insel Ia' im Gebiet von Iadnana oder Atnana (Zypern), überliefert durch die Kition-Stele.
* 705 v. Chr.: Sargon II. fällt im Iran im Kampf gegen die Kimmerer.
Die Inschriften Sargons sind selbstverständlich propagandistisch gefärbt und deshalb nicht in allen Aussagen zuverlässig. Dafür mag folgendes Beispiel stehen: 720 v. Chr. griff Sargon II. eine Allianz von Babyloniern und Elamitern an, die unter der Führung des Chaldäers Marduk-apla-iddina II. standen, der unrechtmäßig den babylonischen Thron bestiegen hatte. Wolfram von Soden behauptet allerdings unter Berufung auf eine babylonische Chronik, der elamitische König Humbanigash I. habe die Schlacht gegen die Assyrer angeführt und dort gegen Assyrien gesiegt. Marduk-apla-iddina II. sei hingegen zu spät zur Schlacht erschienen. Auf jeden Fall beanspruchte jede Partei den Sieg für sich, und Sargon II. zog sich zurück.
Im Blick auf das innerassyrische Wirken Sargons II. ist zu erwähnen, dass er mit Dur Scharrukin (akkadisch für Burg Sargons) eine neue Hauptresidenz begründete. Zuvor lag diese wie schon in der Regierungszeit seiner Vorgänger in Kalach.
Dass der Großkönig im Krieg gegen Barbaren ums Leben kam und unbestattet liegen blieb, hat in der damaligen Welt große Bestürzung hervorgerufen. Eine Folge davon war, dass sein Nachfolger Sanherib das noch unvollendete Dur Scharrukin nicht mehr zu Ende bauen ließ. Wenn die fertiggestellten Gebäude auch vielleicht weiter benutzt wurden, so lag hier jedoch nicht mehr die Hauptresidenz. Diese wurde von Sanherib nach Ninive verlegt.
Sargon II. und das biblische Israel
Als neuassyrischer Großkönig hat Sargon II. auch Spuren in der Bibel hinterlassen. Sie sollen hier gesondert besprochen werden, weil sie einen Grundtext der europäischen Kultur betreffen.
Sein Name wird in Jesaja 20,1 genannt. Die hebräische Namensform - Sargon statt akkadisch Scharru kin - ist von dieser Stelle her geläufig geworden.
Auf den schmählichen Tod Sargons II. spielt das Triumphlied über den Sturz des Weltherrschers in Jesaja 14 an. Dies wird vor allem in den Versen 18-20 deutlich, nach denen der König kein Grab gefunden hat. Dass das Lied in Vers 4 als gegen den König von Babel (Babylon) gerichtet eingeführt wird, spricht nicht gegen diese Deutung. Die Babylonier folgten darin den Assyrern nach, dass sie den ganzen Vorderen Orient und auch Israel in ihre Gewalt brachten. Daher besteht kein Problem in der Annahme, dass man ein ursprünglich auf den Tod Sargons II. bezogenes Lied später babylonischen Königen (tatsächlich wohl primär ihren Anhängern innerhalb Israels) warnend vorhielt.
Wenn die in der Bibelwissenschaft vertretene These zutrifft, dass die biblische Geschichte von Geburt, Aussetzung und Rettung des Mose (2. Buch Mose 2,1-10) der Akkadischen Sargonlegende nachgestaltet ist, so dass die biblische Geschichte Mose als Gegenbild zu den mesopotamischen Großkönigen darstellen soll, dann wäre dies eine israelitische Reaktion auf ein wahrscheinlich zunächst von Sargon II. propagiertes Königsideal.
Ein besonderes Problem bildet die Frage, inwiefern Sargon II. für die Eroberung Samarias im Jahre 722 v. Chr. und damit für den Untergang des nordisraelitischen Königreichs verantwortlich war. In den in Dur Scharrukin gefundenen "Annalen" wird diese Eroberung Sargons erstem Regierungsjahr zugeschrieben (vgl. die Übersetzung von Borger, in: TUAT I, 379). Im sog. Kalah-Prisma Sargons II. heißt es dazu:
Die Samarier, die gegen meinen königlichen Vorgänger, Groll hegten, und, um keine Untertänigkeit zu bezeugen und keinen Tribut zu liefern, Krieg führten - in der Kraft der großen Götter, meiner Herren, kämpfte ich mit ihnen. 27 280 Einwohner nebst Streitwagen und den Göttern, auf die sie vertrauten, rechnete ich als Beute. 200 Streitwagen für mein königliches Heer hob ich unter ihnen aus, und machte es größer als zuvor. Leute aus Ländern, die ich mit meiner Hand erobert hatte, ließ ich darin einziehen. Einen General stellte ich als Statthalter über sie ein und zählte sie zu den Einwohnern Assyriens.
Danach hätte also Sargon noch Krieg gegen Samaria geführt und die Stadt eingenommen. In einer babylonischen Chronik wird die Zerstörung der Stadt allerdings noch seinem Vorgänger Salmanassar V. zugeschrieben (vgl. die Übersetzung von Borger, in: TUAT I, 401). Der biblische Bericht über die Ereignisse in 2. Könige 17 schreibt die Einnahme Samarias ohne Namensnennung dem "König von Assur" zu. Dieser habe die Stadt nach dreijähriger Belagerung eingenommen (Vers 5). Vorher heißt es, dass Salmanassar gegen den letzten nordisraelitischen König Hosea gezogen sei (Vers 3). Wahrscheinlich lassen sich die verschiedenen Quellen-Versionen dergestalt miteinander verbinden, dass die Eroberung Samarias tatsächlich noch Salmanassar zuzuschreiben ist, der aber kurz darauf starb, so dass Sargon das Gebiet zur assyrischen Provinz machte, die Oberschicht deportierte und neue Bewohner in Samaria und Umgebung ansiedelte (so Donner, Geschichte Israels 2, 346 und wohl die Mehrheit der Fachleute). Möglich ist auch, dass Salmanassar während der langen Belagerung Samarias starb bzw. ermordet wurde, so dass Sargon die Stadt tatsächlich einnahm und zerstörte (so v. Soden, Art. "Assyrien", in: RGG 3. Auflage I, Sp. 652).
Familie
Sargon war mit der Königin Atalia verheiratet, die zusammen mit Yâba, der Gattin Tiglat-Pilesars III., in Kalhu bestattet wurde.
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Tiglat-Pileser III., auch Tiglatpilesar III. (beides biblische Schreibweisen, akkadisch "Tukulti-apil-Ešarra", mein Vertrauen ruht auf dem Sohne Ešarras) war von 745 bis 727 v. Chr. König von Assyrien.
Es ist nicht klar, ob Tiglat-Pileser ein Usurpator oder ein legitimer Thronfolger war. Er selbst (KAH I, 21) beschreibt sich als Sohn von Adad-nirari III. , der allerdings 38 Jahre vor ihm regierte. Die Königslisten führen ihn als Sohn von Assur-nirari V., seinem Vorgänger, das ist allerdings das übliche Verfahren und nicht immer korrekt.
Tiglat-Pileser gelang es, Assyrien, zu Beginn seiner Herrschaft eher eine lokale Macht, zur bedeutendsten Großmacht im Nahen Osten aufzubauen. Er reformierte die Reichsstruktur, hob Steuerprivilegien auf, um die Finanzierung der Militarisierung und die Möglichkeit kriegerisch Expansionspolitik zu gewährleisten. Innenpolitisch könnte man das Reich als durch Gewaltherrschaft gestützt durch die starke Militarisierung, keine Söldnertruppen sondern ein an den Herrscher gebundenes Heer und die Durchsetzung politischer Ziele durch Gewalt beschreiben. Tiglat-Pileser teilte das assyrische Reich in Provinzen auf und setzte Gouverneure (Šaknu) ein, die der Gewalt des Königs unterstanden. Er gilt damit als Vorläufer Sargons.
Zunächst bekämpfte er erfolgreich das Reich von Urartu am Van-See in der heutigen Türkei, dessen Herrschaft unter seinem König Sarduri II. sich bis tief hinein nach Mesopotamien erstreckt hatte. Dann richtete er seine Aufmerksamkeit nach Westen, dem Gebiet, das man damals Hatti nannte. In assyrischen Inschriften, um 740 v. Chr. , taucht der Name Asarja auf, der als Usurpator erwähnt wird. Ob es sich um den biblischen Asarja handelt, wird in Fachkreisen immer noch kontrovers diskutiert. Tiglat-Pileser annektierte Gebiete zwischen Arpad und der Küste des Mittelmeeres bei Antiochia und Hamath. Sam'al, Karchemisch, Aram, Samaria und die phönizischen Städte blieben unabhängig, aber müssen Tribut leisten.
Entscheidend wurde das Eingreifen in die Angelegenheiten Syriens und Israels im Jahre 734/733 v. Chr.: König Rezin von Aram hatte sich mit Pekach von Israel und den phönizischen Städten gegen Ahas (in assyrischen Quellen: Jahu-khazi), den König von Juda verbündet. Ahaz rief Tiglat-pilesar zur Hilfe. Im Verlauf des Krieges gelang es Tiglat-Pileser nicht nur, Damaskus zu erobern und Rezin zu töten, sondern auch Teile des Reiches Israels einzunehmen, von wo er zahlreiche Bewohner deportieren ließ. Dem biblischen Bericht zufolge (2. Könige 15 und 16; 1. Chronik 5) soll Hoschea Pekach getötet und sich zu seinem Nachfolger erklärt haben, während assyrische Quellen berichten, Tiglat-Pileser habe Pekach ab- und Hoschea als Vasallenkönig eingesetzt. Auch das Land der Philister geriet damals unter die Kontrolle Assyriens.
Danach gelang es ihm, Babylon zu erobern. Er ließ sich dort unter dem Namen Pulu zum König von Babylonien krönen und setzte Ululai als Gouverneur ein. Nach seinem Tod riss Ululai, der Gouverneur von Babylon, die Herrschaft an sich und nahm den Namen Salmanassar V. an.
Bauten
Von Tiglat-Pileser stammt der Königspalast in Nimrud, der später von Assurhaddon abgerissen wurde. Berichte über Tiglat-Pilesers Taten und Feldzüge sind auf zahlreichen Inschriften und Stelen erhalten. Er war mit Königin Yâba verheiratet, deren Grab, zusammen mit dem von Sargons Königin Atalia, in Kalhu gefunden wurde.
Bibel
Die Bibel bezeichnet Tiglat-Pileser als „Phul“ bzw. „Pul“.
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Šamši-Adad I. (Schamschi-Adad), von 1811 v. Chr. bis 1779 v. Chr. (mittl. Chronologie) bzw. 1747 v. Chr. bis 1715 v. Chr. (kurze Chronologie) ein assyrischer König und Schöpfer des Altassyrischen Reiches.
Šamši-Adad nannte sich als erster assyrischer König šàr kiššatim, "König der Gesamtheit". Weiterhin nannte er sich Statthalter Enlils, šakindEn-líl, der oberste Herr, der LUGAL kurkurra, Herr aller Länder.
Geschichte
In der assyrischen Königsliste wird berichtet, dass er der Sohn des Ila-Kabkabi war. Letzterer war ein auch aus anderen Quellen bekannter amurritischer Lokalfürst, dessen Machtzentrum in der Gegend von Terqa oder in Ekallatum vermutet worden ist. Jedenfalls war Ila-Kabkabi zunächst mit Jaggid-Lim von Mari verbündet. Als Jaggid-Lim jedoch Vertragsbruch beging, ging Ila-Kabkabi erfolgreich militärisch gegen ihn vor. Diese Auseinandersetzungen dauerten auch noch unter Jaggid-Lims Nachfolger Jahdun-Lim an.
Es ist unter anderem gemutmaßt worden, dass dieser Konflikt der Grund für die Flucht Schamschi-Adads nach Babylon und der Impuls für seine folgenden Eroberungen war. Anderen Vermutungen zufolge war eine vermeintliche Einnahme Ekallatums durch Naram-Sin von Eschnunna der Grund hierfür. Die assyrische Königsliste informiert uns über den Gang Schamschi-Adads nach Babylon, Quellen für die Gründe besitzen wir leider nicht. Da uns zudem keine Quellen für seinen Herkunftsort vorliegen, kann auch nicht ausgeschlossen werden, dass Schamschi-Adad und sein Vater Nomadenführer waren. (Siehe auch: Naram-Sin (Eschnunna))
In der Königsliste wird weiter berichtet, dass Schamschi-Adad von Babylon aus Ekallatum eroberte, dort drei Jahre herrschte, dann gegen Assur zog, den dortigen Herrscher Erišum II. absetzte und schließlich 32 Jahre lang Assyrien regierte.
Am älteren Tempel des Gottes Aššur in der gleichnamigen Stadt ließ er später umfangreiche Baumaßnahmen durchführen. Zudem errichtete er hier dem (von ihm mit Aššur gleichgesetzten) Enlil eine große Zikkurat, wie er schreibt, aus Dankbarkeit dafür, dass der Enlil von Nippur ihn zum Herrscher berufen habe. Dennoch wurde nicht Assur, sondern Schechna seine Residenz, das er symbolträchtig in Schubat-Enlil (akkadisch für „Wohnstatt des Enlil“) umbenannte.
Auch in der Folge tat sich Schamschi-Adad als Eroberer hervor. So nahm er auch Terqa und den Erzrivalen Mari ein. In einer Inschrift gibt er sogar vor, seine Herrschaft bis an das Mittelmeer ausgeweitet zu haben. Tatsächlich bestand sein Machtbereich jedoch aus Nordmesopotamien, nordöstlichen Gebieten Syriens sowie östlichen Teilen der heutigen Türkei. Zudem schloss er Bündnisse mit anderen Herrschern. In Reminiszenz an Sargon von Akkad nannte er sich „König der Gesamtheit“. Sein Kampf gegen Jamchad, den er gemeinsam mit Qatna ausfocht, blieb jedoch erfolglos.
Dem Kronprinzen Išme-Dagan I. übertrug Schamschi-Adad große Verantwortung. Er wurde in Ekallatum als Vizekönig eingesetzt, mit einer Prinzessin aus Qatna verheiratet und musste nicht nur dem aggressiven Nomadenvolk der Turukkäer Paroli bieten, sondern auch Sirukdukh von Elam und Daduscha von Eschnunna Widerstand leisten. Dieser Koalition konnte er nach dem Tode Schamschi-Adads aber nicht mehr lange standhalten, obgleich er versuchte, die von seinem Vater geerbten Verbindungen zu Babylon zu nutzen und sich an den erstarkenden Hammurabi von Babylon anzulehnen.
Ischme-Dagans jüngerer Bruder Jasmah-Adad wurde von Schamschi-Adad in Mari als zweiter Vizekönig eingesetzt. Ein großer Teil seiner Korrespondenzen mit seinem Vater ist in den Archiven von Mari geborgen worden. Schamschi-Adad ist deshalb eine der am besten bezeugten Personen seiner Epoche. Zimri-Lim konnte Mari und Terqa zum Ende der Regierungszeit Jasmah-Adads wieder zurückerobern.
Unter der Herrschaft von Schamschi-Adad wurde vermutlich die assyrische Königsliste zusammengestellt, um seine Herrschaft zu legitimieren. Sie wurde dann unter späteren Herrschern weitergeführt. Die Herrscher 1-26 der Königsliste stellen die Genealogie Schamschi-Adads dar. Sie zeigt teilweise Ähnlichkeiten zu der von Ammi-saduqa von Babylon und geht vielleicht auf eine gemeinsame amorritische Überlieferung zurück.
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Assur-resa-iši I. war der Sohn von Mutakkil-nusku und 1133-1116 v. Chr. König von Assyrien. Nach der assyrischen Königsliste regierte er 18 Jahre.
Titel
Er nannte sich "Statthalter des Gottes Enlil, Vizekönig von Assur (išši'ak Aššur), Auserwählter von An, Enlil und Ea vom Mutterleibe an, dessen Opfer von den Göttern der Oberwelt und der Unterwelt geliebt werden, großer Weiser, Held in der Schlacht, Er, der die Feinde Aššurs zerschmettert. In einem anderen Text (Grayson 960) führt er auch den Titel "König der Weltkreise" und König von Assyrien.
Quellen
Wichtigste Quelle zu seiner Regierungszeit ist ein Tonzylinder aus Niniveh, der in zahlreichen Fragmenten vorliegt.
Regierung
Er rühmt sich seiner Siege gegen die aḫlamu, von denen er eine ganze Armee getötet haben will. Auch Siege gegen die Lullumu, Qutu und andere Bergvölker werden berichtet. Er zog auch gegen Arbail und Ninurta-nadin-schumati von Karduniasch. Als Nebukadnezar I. die Stadt Zanqi in Assyrien belagerte, entsetzte Assur-resa-iši die Stadt mit seinen Streitwagen. Nebukadnezar verbrannte seine Belagerungsmaschinen und zog sich zurück. Als Nebukadnezar die Festung Idi angriff, griff Assur-resa-iši mit Streitwagen und Infanterie an. Er schlug die babylonischen Truppen konnte ihr Lager einnehmen und Karaštu, den Feldmarschall Nebukadnezars gefangen nehmen.
Bauwerke
Assur-resa-iši baute die Tortürme an den Torlöwen des Ischtartempels in Niniveh wieder auf, die in der Zeit von Salmanasser I. und Assur-dan I. durch Erdbeben beschädigt worden waren, verzierte sie mit Rosetten aus Stein und erhöhte die Fassade des Tempels um 35 Ziegellagen. Auch ein Lagerhaus (bīt kutalli) restaurierte er. Nach einer Inschrift aus Assur erbaute er in Assur Tempel für Adad, Anu und die assyrische Ischtar. Er besaß ferner einen Palast in Apqu sha Adad (Tell Marya).
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Ischme-Dagan I., von 1778 v. Chr. bis 1744 v. Chr. (mittl. Chronologie) bzw. 1714 v. Chr. bis 1680 v. Chr. (kurze Chronologie) der 40. assyrische König.
Er war der Sohn von Schamschi-Adad I. Der Regierungssitz von Išme-Dagan I. war Ekallatum, in der Nähe von Aššur. Er regierte vierzig Jahre, nach Landsberger (1954) rechnet das aber sechs Jahre ein, in denen er Vizekönig seines Vaters in Ekallatum war. Auch Reade hält es für möglich, daß seine Regierungszeit teilweise mit der seines Vaters Šamši-Adad überlappte. Nach Mari-Briefen wurde er im Regierungsjahr 9 von Zimri-Lim durch eine elamitische Invasion aus Ekallatum vertrieben und floh an den Hof von Hammurabi nach Babylon, wo er schwer erkrankte. Sein Tod fällt vermutlich in das 31. Regierungsjahr von Hammurabi.
Sein Nachfolger nach wurde nach der normalen Königsliste Aššur-dugul, VAT 9812 nennt seinen Sohn Mut-Aškur und Re-mu-[x] als seine Nachfolger die beide nicht in den anderen Listen auftauchen. Landsberger nimmt sogar noch einen dritten König nach Re-mu-[x] an, dessen Name nicht erhalten ist. Urkunden aus Mari bestätigen vielleicht die Regierung von Mut-Aškur.
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